Abbruch, Aufbruch, Einbruch
Ein Motto. Drei künstlerische Perspektiven. Drei Teams des Abschlussjahrgangs 2023–2025 setzen sich mit dem Motto Abbruch, Aufbruch, Einbruch auseinander.
Entstanden sind die Stücke Schwarzes Licht von Juta Pranulytė zum Text von Bahzad Sulaiman, Le coq est mort von Fojan Gharibnejad und Ernas Irrinnerungen von Ármin Cservenák zu Texten von Silvan Rechsteiner, die von der Suche nach Zugehörigkeit über die Verselbstständigung eines morbiden Kinderliedes bis hin zum Erinnern einer schwindenden Person viele Brüche erzählen.
Schwarzes Licht
von Juta Pranulytė (Komposition) und Bahzad Sulaiman (Text und Regie)
Ein Körper treibt rastlos voran. Wieder nicht angekommen. Es muss weitergehen! Die Erinnerungen schwinden, und die Stille wird unerträglich. Auf der Suche nach Zugehörigkeit ist jede*r allein, doch das Wissen um Menschen, die diese Erfahrung teilen, hilft gegen die Einsamkeit.
© Thorben Schumüller und Sophie Eidenberger

Le coq est mort
von Fojan Gharibnejad (Komposition) und Silvan Rechsteiner (Text)
Ein makaber-fröhliches Kinderlied verselbstständigt sich zu einer skurrilen Performance, die verschiedene Musikstile, Show-Formate und Assoziationen streift und Übersetzungsfehler in Kochrezepte oder politische Flashmobs umwandelt. Wer landet hier eigentlich im Kochtopf? Der Hahn oder der Koch?
© Thorben Schumüller und Sophie Eidenberger

Ernas Irrinnerungen
von Ármin Cservenák (Komposition) und Silvan Rechsteiner (Text)
Erna hört singende Fische, haut aus dem Altersheim ab und verteilt ungefragt Flirttipps – die lehnt Enkelin Daria dankend ab. Erna und Daria wissen, dass ihre gemeinsame Zeit bald vorbei sein wird, und stellen sich der Frage, was am Ende von einem ganzen Leben übrigbleiben kann.
© Thorben Schumüller und Sophie Eidenberger


